Katholischer Pflegeverband

Noch 4 Tage bis zur Verabschiedung des GKV Beitragssatzstabilisierungsgesetzes: DPR nimmt Reformpolitik insgesamt in den Fokus

Countdown 4: #PflegeImFreienFall #DeutschlandWelchePflege- WillstDu? Deutscher Pflegerat warnt: Wer Personalbedarf nicht ermittelt, gefährdet Patient: innensicherheit.

Der Deutsche Pflegerat e.V. (DPR) warnt vor den aktuellen Plänen zur Pflege im Krankenhaus. Was als „Entbürokratisierung und mehr Flexibilität bei der Pflege im Krankenhaus“ beschrieben wird, löst keine Probleme. Der Titel verspricht Bürokratieabbau. Der Inhalt liefert den Abbau verbindlicher Schutzstandards.

Das Papier setzt an den falschen Stellen an: Die PPR 2.0 soll nicht verbindlich angewendet werden. Die Kommission für Personalbemessung soll abgeschafft werden. Pflegepersonaluntergrenzen sollen aus den Qualitätsanforderungen der Leistungsgruppen gestrichen werden. Verbindliche Mindestvorgaben für die Leistungsgruppen sollen erst später greifen. An die Stelle verbindlicher Instrumente soll eine unbestimmte Generalnorm treten.

Das ist kein Bürokratieabbau. Das ist eine Streichliste zulasten der Patient:innensicherheit.

Wenn Pflegepersonalbedarf nicht verbindlich ermittelt wird, wird er unsichtbar. Dann verschwindet er aus der Steuerung. Offene Stellen werden nicht nachbesetzt. Schichten bleiben unterbesetzt. Arbeitsverdichtung nimmt zu. Die Arbeitsbedingungen verschlechtern sich. Pflegefachpersonen verlassen den Beruf. Wer heute geht, steht morgen nicht wieder bereit. Auch nicht in der nächsten Krise.

Pflegepersonalbedarf muss sichtbar bleiben

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