
Die Fachkommission „Digitalisierung in der Pflege“ des Deutschen Pflegerats (DPR) hat ein umfassendes Expert:innenpapier zur Pflege-Informatik-Initiative (PII) vorgelegt. Ziel der Initiative ist es, pflegerische Daten gleichwertig im Gesundheitssystem nutzbar zu machen und eine evidenzbasierte, sektorenübergreifende Versorgung zu ermöglichen.
„Die Pflege ist die größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen – dennoch fehlen valide, interoperable Daten, um Qualität, Versorgung und Politik wirksam zu steuern. Mit der Pflege-Informatik-Initiative schließen wir diese Lücke und schaffen die Basis dafür, dass pflegerische Daten sowohl für primäre Zwecke wie Versorgung und Steuerung als auch für sekundäre Zwecke wie Forschung, Public Health und Qualitätspolitik im Sinne der Logik pflegerischen Handelns nutzbar werden“, sagt Thomas Meißner, Leiter der DPR-Fachkommission Digitalisierung in der Pflege.
Berlin (17. September 2025, Nr. 36/2025)
Sichere Versorgung nur mit einer starken Pflegeprofession
Zum Welttag der Patientensicherheit am 17. September, unter dem Motto „Patientensicherheit von Kind an – eine Investition fürs Leben“, betont der Deutsche Pflegerat:
Ohne beruflich Pflegende gibt es keine gesicherte und bedarfsgerechte pflegerische Versorgung der Patientinnen und Patienten und Pflegebedürftigen.
Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats, erklärt:
„Die beruflich Pflegenden tragen die Hauptverantwortung für die Sicherheit in der pflegerischen Versorgung. Dafür brauchen wir vor allem drei Dinge: ausreichend Personal, hohe Qualifikation und klare Befugnisse. Erst wenn Pflegefachpersonen verbindlich einbezogen und gestärkt werden, wird Patientensicherheit selbstverständlich. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die politisch entschieden werden muss.“
Zum Welttag der Patientensicherheit am 17. September, unter dem Motto „Patientensicherheit von Kind an – eine Investition fürs Leben“, betont der Katholische Pflegeverband: Ohne die Kompetenz und das Engagement beruflich Pflegender gibt es keine verlässliche, würdevolle und sichere Versorgung von Patientinnen, Patienten und Pflegebedürftigen.
Hans – Josef Börsch (Vorsitzender des Katholischen Pflegeverbands) erklärt:
„Pflegefachpersonen tragen in besonderer Weise Verantwortung für die Sicherheit und das Wohlergehen der ihnen anvertrauten Menschen. Sie stehen ein für Professionalität, Menschlichkeit und ethisches Handeln. Patientensicherheit wird erst dann selbstverständlich, wenn Pflegende gestärkt, wertgeschätzt und mit verbindlichen Befugnissen ausgestattet werden. Dies ist nicht nur eine politische, sondern auch eine gesellschaftliche und ethische Aufgabe.“
Der Katholische Pflegeverband fordert Politik, Träger und Gesellschaft auf, Patientensicherheit eng mit der Stärkung der Pflege zu verbinden. Nur so können – gemeinsam mit Bürokratieabbau und einer sinnvollen Digitalisierung – die vorhandenen Ressourcen klug eingesetzt und die Gesundheitsversorgung für alle Generationen langfristig gesichert werden.
Die Grundlage bleibt dabei: Jede pflegerische Handlung dient der Würde des Menschen und achtet das Leben in all seinen Phasen.
Regensburg/Mainz, 12.09.2025
Der Katholische Pflegeverband (KPV) bekennt sich klar zur Landespflegekammer Rheinland-Pfalz. „Die Kammer ist ein Geschenk für unsere Profession. Sie macht sichtbar, wie wichtig die Arbeit der Pflege ist, und sie stärkt jede einzelne Pflegefachperson“, erklärt Hans-Josef Börsch, Vorsitzender des KPV.
Gemeinsam für die Würde von Pflege und Patient:innen Die Kammer ist weit mehr als Verwaltung: Sie schafft Rahmenbedingungen, damit Pflegefachpersonen in Würde arbeiten können – und Patientinnen und Patienten mit Würde gepflegt werden. Sie setzt Standards für Qualität, unterstützt uns in ethischen Fragen und zeigt, dass Pflege mehr ist als ein Beruf: Pflege ist Berufung.
„Für uns im Katholischen Pflegeverband ist klar: Wer in schwierigen Situationen handeln muss – zwischen Zeitdruck, Erwartungen von Angehörigen und den eigenen Ansprüchen – braucht Rückhalt. Die Kammer gibt diesen Rückhalt, weil sie Orientierung gibt und unsere Verantwortung ernst nimmt“, so Hans-Josef Börsch.
Deutscher Pflegerat e.V. (DPR) Berlin (10. September 2025, Nr. 34/2025)
Deutscher Pflegerat warnt vor gefährlichem Trend
Der Deutsche Pflegerat (DPR) warnt trotz der in dieser Woche im Bundestag beratenen Gesetzentwürfe zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege sowie über die Einführung einer bundeseinheitlichen Pflegefachassistenzausbildung vor einem besorgniserregenden Trend: Die Pflege droht in politischen Diskussionen und Reformprozessen aus dem Fokus zu geraten. Ob bei der Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie, bei einem möglichen Stopp des Klinikatlas oder den Verzögerungen bei der Personalbemessung und den Leistungsgruppen im Krankenhausbereich und in der stationären Langzeitpflege – die Pflegeprofession bleibt weitgehend außen vor.
Mit dem Abschluss des INQA-Projekts „Pflege:Zeit – Organisationale Resilienz durch flexible Arbeitszeitgestaltung in der Pflege“ liegen nun Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation vor.
Das Projekt ging der Frage nach, wie eine angepasste Arbeitszeitgestaltung in der stationären Langzeitpflege lebensphasengerecht und bedürfnisorientiert gestaltet werden kann, um die Zufriedenheit der Beschäftigten zu erhöhen und gleichzeitig die organisationale Resilienz von Pflegeeinrichtungen zu stärken. Die Projektziele waren: die Zufriedenheit mit der Zuverlässigkeit, Transparenz und Flexibilität der Arbeitszeitgestaltung zu verbessern sowie die organisationale Resilienz durch ein Ansetzen an den Stellschrauben Führung und Gesundheit zu steigern und dabei die Versorgungsqualität zu sichern.
Pressemeldung Berlin (06. August 2025, Nr. 32/2025)
Das Bundeskabinett hat heute mit dem Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege sowie dem Gesetz zur Einführung einer bundeseinheitli-chen Pflegefachassistenzausbildung zwei wichtige Gesetzesentwürfe zur Stärkung der Pflege beschlossen. Damit sendet die Bundesregierung ein wichtiges Signal zur Stärkung der Pflegeprofession.
Wie das statistische Bundesamt gestern mitteilte, steigen die Zahlen an abgeschlossenen Ausbildungen im Pflegebereich. So haben im letzten Jahr 37400 Personen ihre Pflegeausbildung zur Fachkraft beendet.
Das ist ein Plus von über 3000 Abschlüssen im Vergleich zum Vorjahr.
Katrin Staffler sieht Ergebnisse der Reformvorhaben: „Wir brauchen dringend gut ausgebildete und engagierte Pflegefachpersonen. Die nun veröffentlichen Zahlen freuen mich und zeigen auch, dass der Wechsel zur generalistischen Ausbildung gelungen ist und nun Früchte trägt.“
Die genauen Zahlen zu den Ausbildungsabschlüssen können auf den Seiten des statistischen Bundesamtes abgerufen werden.
37 400 erfolgreich ausgebildete Pflegefachfrauen und -männer im Jahr 2024 - Statistisches Bundesamt
Pressemeldung DPR e.V. Berlin 30. Juli 2025 Nr. 31/2025
Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen einen erfreulichen Trend: Im Jahr 2024 haben knapp 59.400 Menschen eine Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann begonnen. Das sind rund 9 % mehr als im Vorjahr.
„Die generalistische Pflegeausbildung wirkt. Das zeigen die Zahlen eindrucksvoll,“ sagt Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats (DPR). Die Entwicklung sei ein wichtiges Signal, dass die Reform der Pflegeausbildung greife.
Auch die Zahl der bestandenen Abschlussprüfungen ist im zweiten Abschlussjahrgang um 11 % auf rund 37.400 gestiegen. 99 % der Absolvent:innen entschieden sich für den generalistischen Abschluss, der mehr Einsatzmöglichkeiten in der Pflege bietet. Rund ein Fünftel der Auszubildenden war über 30 Jahre alt. Das zeigt, dass die Pflege auch für Quereinsteiger:innen und im Rahmen der beruflichen Neuorientierung zunehmend attraktiv wird.
Pressemitteilung vom 17.07.2025
Pressemeldung Deutscher Pflegerat e.V. 16. Juli 2025 Nr. 30/2025
Pflegekompetenzgesetz
Deutscher Pflegerat fordert klare Ausrichtung auf pflegefachliche Autonomie und Mitgestaltung
Der Deutsche Pflegerat (DPR) begrüßt den Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums für ein Pflegekompetenzgesetz als wichtigen Schritt zur Stärkung der Pflegeberufe. „Der Entwurf zeigt: Pflegefachpersonen sind qualifiziert, kompetent und übernehmen eigenverantwortlich Aufgaben in einer modernen, multiprofessionellen Gesundheitsversorgung“, sagt Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats.
„Es wird anerkannt, dass Pflegefachpersonen nicht nur auf ärztliche Anordnung hin arbeiten, sondern über eigene, fundierte Kompetenzen verfügen, die für die Versorgung der Bevölkerung unverzichtbar sind“, fügt Vogler hinzu.
Pressemeldung Deutscher Pflegerat e.V. 10. Juli 2025 Nr. 29/2025
Jana Luntz: „Pflegefachassistenz muss begeistern, anschlussfähig sein und Einstieg in den Pflegeberuf ermöglichen“
Der Deutsche Pflegerat (DPR) begrüßt den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Einführung einer bundeseinheitlichen Pflegefachassistenzausbildung, vorgelegt vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Nach Jahren föderaler Uneinheitlichkeit erhalten beruflich Pflegende endlich die Perspektive auf ein bundeseinheitliches, generalistisches Berufsbild im Assistenzbereich.
„Dass der Gesetzentwurf aus der vergangenen Legislaturperiode nun zügig aufgegriffen und weitergeführt wird, ist ein gutes Signal. Wir brauchen verbindliche Strukturen, verlässliche Qualität und mehr Durchlässigkeit in der Pflegebildung“, sagt Jana Luntz, Vize-Präsidentin des Deutschen Pflegerats.
Pflegemanagerinnen und Pflegemanager werden für herausragende Leistungen auf dem Kongress Pflege im Januar 2026 ausgezeichnet
Bundesverband Pflegemanagement und Springer Pflege vergeben den Preis gemeinsam in verschiedenen Kategorien
Der Pflegemanagement-Award gehört zu den wichtigsten Preisen der Branche. Ab sofort können wieder Nachwuchs-Pflegemanager:innen nominiert werden. Erfahrene Pflegemanager:innen werden von einer hochkarätigen Jury für die Auszeichnung vorgeschlagen. Am 30. Januar 2026 wird der Award in beiden Kategorien in Zusammenarbeit mit Springer Pflege beim Kongress Pflege 2026 in Berlin verliehen.
Berlin (10. Juni 2025, Nr. 26/2025)
Anlässlich des Pressegesprächs vor der Gesundheitsministerkonferenz 2025
„Wenn wir gemeinsam entschlossen handeln, können wir drohende Engpässe noch abwenden“
Aktuelle Forderungen des Deutschen Pflegerates an die neue Bundesregierung
Am Vortag der Haupt-Gesundheitsministerkonferenz (GMK) 2025 hebt Christine Vogler, die Präsidentin des Deutschen Pflegerates e.V. (DPR), die Chancen für einen gemeinsamen Aufbruch mit der neuen Bundesregierung hervor und betont gegenüber der thüringischen Gesundheitsministerin und Vorsitzenden der GMK Katharina Schenk, dass eine gute Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern Voraussetzung für eine zukunftssichere Pflege ist.
Der Deutsche Pflegerat steht bereit, gemeinsam mit Bund und Ländern Verantwortung für eine starke, moderne und verlässliche Pflege zu übernehmen – das war die Botschaft von Christine Vogler für Katharina Schenk, die Länder und die neue Bundesregierung im Pressegespräch bevor sich die Gesundheitsminister:innen und Gesundheitssenator:innen der Länder vom 11. bis 12. Juni in Weimar über gesundheitspolitische Herausforderungen austauschen.
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Pressemeldung 03.06.2025 Bundesregierung für Pflege
Das Bundeskabinett hat Katrin Staffler, MdB am 28. Mai 2025 zur neuen Bevollmächtigten der Bundesregierung für Pflege bestellt. Heute erhielt sie Ihre Ernennungsurkunde von der Bundesgesundheitsministerin Nina Warken.
Der Katholische Pflegeverband e.V. gratuliert Frau Steffen herzlich zu ihrer Benennung und wünscht ihr für ihre verantwortungsvolle und wertvolle Aufgabe viel Erfolg, Kraft und Gottes Segen.
Berlin (28. Mai 2025, Nr. 24/2025)
Deutscher Pflegerat spricht sich für multiprofessionelle Versorgung auf Augenhöhe aus
Der Deutsche Pflegerat (DPR) begrüßt die Diskussion um Reformen in der ambulanten Versorgung. Er warnt jedoch davor, einseitige Konzepte wie das geplante Primärarztsystem zum Maßstab zu machen.
„Ja, wir brauchen bessere Strukturen in der ambulanten Versorgung. Aber wir brauchen sie gemeinsam, nicht arztzentriert, sondern multiprofessionell. Wir brauchen eine Primärversorgung, in der Gesundheitsfachberufe gleichberechtigt zusammenarbeiten, statt eines Primärarztsystems", sagt Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats.
„Gute Versorgung gelingt dort am besten, wo Gesundheitsberufe gemeinsam Verantwortung übernehmen, ihre jeweiligen Kompetenzen einbringen und auf Augenhöhe zusammenwirken. Genau dafür steht die Profession Pflege: kompetent, konstruktiv, lösungsorientiert und mit dem klaren Blick auf die Bedürfnisse der Menschen.
Deutscher Pflegerat e.V. (DPR) Berlin (14. Mai 2025, Nr. 21/2025)
Deutscher Pflegerat hat neues Präsidium gewählt Christine Vogler als Präsidentin bestätigt
Der Deutsche Pflegerat (DPR) hat am 14. Mai in Berlin ein neues Präsidium gewählt. Christine Vogler wurde als Präsidentin in ihrem Amt bestätigt. Mit ihr an der Spitze führt der DPR seinen Kurs als starke, fachlich fundierte Stimme der Pflegeprofession auf Bundesebene fort.
Neu in das Amt als Vize-Präsidentinnen wurde das bisherige Präsidiumsmitglied Jana Luntz und Pascale Hilberger-Kirlum gewählt. Neu im Präsidium sind Kathrina Edenharter, Silke Ludowisy-Dehl, Inge Eberl und Maria Kortgen vertreten. Das gesamte Präsidium bringt fachliche Expertise aus verschiedenen Bereichen der Pflege ein.
Heute ehren wir die unermüdliche Arbeit aller Pflegenden – nicht nur als Beruf, sondern als Berufung. Pflege bedeutet Nähe, Menschlichkeit und Verantwortung.
Wir im Katholischen Pflegeverband stehen wir für eine Pflege, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt: mit Würde, Respekt und Mitgefühl – unabhängig von Herkunft, Alter oder Lebenssituation.
„Pflege ist nicht nur eine Dienstleistung. Sie ist Ausdruck unserer gemeinsamen Menschlichkeit.“
Wir sagen von Herzen:
Danke für Eure Stärke.
Danke für Eure Wärme.
Danke für Euren Dienst an der Menschlichkeit.
Lasst uns gemeinsam für bessere Bedingungen, mehr Anerkennung und ethische Standards in der Pflege einstehen.
💙 Danke an alle, die täglich mit Herz und Haltung pflegen.
#TagDerPflegenden #PflegeMitWerten #EthikInDerPflege #Pflegeverbindet #MenschlichkeitZählt
Ihr Vorstand vom Katholischen Pflegeverband e.V.
Hans-Josef Börsch
1. Vorsitzender Katholischer Pflegeverband e.V.
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Katholischer Pflegeverband e.V.
Adolf-Schmetzer-Str. 2-4
93055 Regensburg
Telefon: 0941 6048 77-0
Telefax: 0941 6048 77-9
E-Mail: info@kathpflegeverband.de
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